LINDSAY GOLF… seriously superior™


TOPSPIN

WARUM TOPSPIN BEI GOLFSPIELERN SO GEFRAGT IST
TheDem Golfball einen Vorwärtsdrall, also Topspin, Overspin oder einen entsprechenden „Roll“ zu verleihen, wird schon seit langem als eines der Geheimnisse für erfolgreiches Putten angesehen:

„Mein Ausgangsziel bei jedem Putt ist schon immer gewesen, dem Ball einen Topspin zu verleihen … ohne das geringste Schlittern, den leisesten Sidespin oder ein Hüpfen des Balls hinnehmen zu müssen.“
Bobby Locke – wird von manchen als bester Putt-Spieler aller Zeiten angesehen.

„Mit maximaler Gewichtsverlagerung nach unten in den Kopf erhöht sich der Overspin im Treffmoment…“
Karsten Solheim – Pionier im modernen Putter-Design – Zitat ausGolf the Scientific Way.

„Unsere Putter werden die technisch am besten durchkonstruierten Schläger sein, mit denen der Ball früher zu rollen beginnt und damit seine Spurtreue beibehält …“
Ely Callaway – Gründer des weltgrößten Unternehmens für Golfausrüstungen.
Callaway Golf Company – Geschäftsbericht für das Jahr 2000.

Die oben angeführten Zitate stellen bloß eine kleine Auswahl aus einer großen Vielfalt von Artikeln und Kommentaren von anerkannten Golf-Autoritäten dar, die alle für den Topspin eintreten. Es kann also kaum überraschen, dass Topspin bei Golfern gefragt ist und Hersteller immer wieder neue Putter herausbringen, von denen sie behaupten, dass damit Backspin ausgeschlossen bzw. dem Ball Topspin verliehen wird.


DIE WIRKLICHKEIT

Zuweilen schießen manche Hersteller über das Ziel hinaus und behaupten, dass ihre Putter dem Ball „sofortiges, ausschließliches Vorwärtsrollen“ oder „sofortiges, schlitterfreies Vorwärtsrollen“ verleihen. Dies lässt sich zwar mit einem Billardqueue erreichen, ist jedoch bei einem den Regeln entsprechenden Puttingschlag ein Ding der Unmöglichkeit.

Tatsache ist:

  • Alle konventionellen Putter verleihen Backspin.
  • Mit manchen kann ein geringfügiger Topspin erreicht werden.
  • Das Ausmaß und die Richtung des Dralls hängen davon ab, wo die Schlagfläche auf den Ball auftrifft.
  • Bei jedem Golfschläger (vom Putter bis zum Driver) entsteht umso weniger Backspin, je höher der Auftreffpunkt an der Schlagfläche liegt.
  • Bei einem Putter – vorausgesetzt, er weist die entsprechende Konstruktion auf – entsteht dann ein Topspin, wenn der Auftreffpunkt ganz im oberen Bereich der Schlagfläche liegt.
  • Bei einem mangelhaft entworfenen Putter kann so viel Backspin entstehen, dass er durch die durch das Schlittern hervorgerufene Bremswirkung vor dem Rollen 35 % oder mehr seiner Ausgangsenergie verlieren kann. (Bei Puttern mit hohem Topspin kann dieser Wert auf 20 % oder darunter reduziert werden.)

Lindsay Putter verleihen hohen Topspin gleichmäßig über den gesamten Bereich der Schlagfläche und ermöglichen heute Spielleistungen, welche Meister der Vergangenheit wie Bobby Locke neidlos bewundern würden. Diese einzigartigen Leistungen sind das Ergebnis des technisch optimal gestalteten Zusammenwirkens der einzigen zwei Vorgänge, die einem Golfball echten Drall verleihen, nämlich:

  • Übersetzungseffekt, welcher auf der Gewichtsverteilung des Putterkopfes beruht, jedoch auch in kritischer Weise davon abhängt, wie der Schaft am Kopf angebracht ist.
  • Schräglage im Treffmoment – ein Faktor, der bei jedem Golfschlag von Bedeutung ist. Damit wird die Flugbahn bestimmt und dem Ball Backspin verliehen. Backspin ist bei langen Schlägen hinsichtlich Länge und bei Annäherungsschlägen zu deren Kontrolle unabdingbar. Bei Puttern kann er in „umgekehrter“ Weise zur Erzielung von Topspin eingesetzt werden.

Davon abgesehen, kann einem Golfball auf keine andere Weise Drall verliehen werden.

Es handelt sich hier um eine grundlegende Tatsache, die sich mittels einfacher, direkter Messungen nachweisen lässt.

WIE WIRD TOPSPIN ERREICHT?
  • Vertikaler Übersetzungseffekt
    Es ist allgemein bekannt, dass beim Schlagen eines Balls mit der Hacke oder der Zehe eines Drivers dem Ball Sidespin verliehen wird, selbst wenn die Schlagfläche im Treffmoment im rechten Winkel ausgerichtet ist. Gleiches gilt bei Verwendung eines Putters. Weniger bekannt ist dagegen, dass das vertikale Drallverhalten je nach dem Auftreffen oberhalb oder unterhalb des Sweetspots schwankt. Schläge über dem Sweetspot ergeben einen Topspin-Übersetzungseffekt. Schläge unter dem Sweetspot ergeben einen Backspin-Übersetzungseffekt.

  • Niedriger Masseschwerpunkt
    Damit der vertikale Übersetzungseffekt in einem Topspin resultiert, muss der Sweetspot niedrig angeordnet sein. Bei den meisten Puttern liegt der Schwerpunkt nicht ausreichend niedrig, dass damit der Sweetspot unterhalb des Mittelpunkts der Schlagfläche zu liegen kommt. Lindsay Putter-Köpfe weisen einen außergewöhnlich niedrigen Schwerpunkt auf, wobei der Sweetspot verhältnismäßig weit unterhalb des Mittelpunktes liegt. Bei Schlägen am Mittelpunkt oder in dessen Nähe werden mit dem Topspin lineare Änderungen in der Ballgeschwindigkeit kompensiert, was zu hervorragender Konsistenz hinsichtlich der Puttlänge führt.

  • Tief innen liegender Masseschwerpunkt
    Der Übersetzungseffekt verhält sich proportional zur Tiefenlage des Schwerpunkts hinter der Schlagfläche des Putters. Zur Erzielung eines guten Topspins muss der Schwerpunkt des Putter-Kopfes zwischen 12 und 50 Millimeter hinter der Schlagfläche liegen.

  • Niedrige minimale Trägheit
    Niedrige minimale Trägheit (Vorne-hinten-Gewichtsverteilung) unterstützt den vertikalen Übersetzungseffekt, woraus sich ein erhöhter Topspin ergibt. Gleichzeitig ist es auch wichtig, dass eine hohe Heel-Toe-Gewichtsverteilung vorliegt.

  • Variabler Loft der Schlagfläche
    Mit einer allmählichen Loftreduzierung („Roll“ an der Schlagfläche) kann unten an der Putter-Schlagfläche ein geringfügiger negativer Loft erreicht werden. Daraus entsteht bei schrägem Aufschlag ein Topspin, obwohl hier der Ball im Aufwärtsschwung mit diesem Teil der Putter-Schlagfläche getroffen wird. Dieser Ablauf ist besonders für die Längenkontrolle bei langen Putts vorteilhaft.

  • Mittige Schaftachse
    Die bahnbrechenden, vor kurzem von Lindsay erzielten Forschungsergebnisse über das Auftreffverhalten von Puttern haben ein ganz entscheidendes Problem aufgeworfen: Es hat sich herausgestellt, dass die Position der Schaftachse für den vertikalen Übersetzungseffekt von kritischer Bedeutung ist. Durch die Ausrichtung der Schaftachse mit dem Schwerpunkt des Putter-Kopfes werden die bestmöglichen Leistungseigenschaften hinsichtlich Topspin und des Gefühls beim Schlagen für den Golfer gewährleistet.

  • Lindsay putter
    Lindsay Putter vereinigen alle oben erwähnten Eigenschaften in der Form von Designs, die zum Patent angemeldet wurden und mit denen die ersten ALL-TOPSPIN PUTTER der Welt geschaffen wurden.
WIE WIRD BACKSPIN ERREICHT?
  • Hoher Masseschwerpunkt
    Bei hohem Masseschwerpunkt wird der Ball in der Regel unterhalb des Sweetspots getroffen. Der Backspin erhöht sich und die Ballgeschwindigkeit vermindert sich bei niedriger Lage des Auftreffpunkts an der Putter-Schlagfläche. Aus dem Zusammenwirken dieser Faktoren ergibt sich eine nicht sehr befriedigende Längenbeherrschung, wobei sich die Situation sehr verschlechtern kann, wenn der Schwerpunkt sowohl hoch wie auch tief innen im Kopf angeordnet ist.

  • Loft an der Schlagfläche
    Beim Aufschlag am Ball ist ein gewisser Loft erforderlich, besonders auf langsamen Grüns. Loft erzeugt jedoch auch Backspin, und der Sweetspot kommt damit höher zu liegen; daher sollte man stets einen Putter wählen, der einen für den jeweiligen Spieler passenden minimalen Loft aufweist. Zusammen mit dem Verleihen von Topspin wird durch den vertikalen Übersetzungseffekt der Ball leicht angehoben, wodurch weniger Loft erforderlich ist.

  • Versetzter Hals und Hosel
    Versetzte Hosel an langen Halsverlängerungen mit Ansatz am Vorderflansch sind bei Puttern häufig vorzufinden. Bei dieser Konstruktionsweise wird die minimale Trägheit erhöht und der effektive Sweetspot angehoben, wodurch die Tendenz zum Backspin zunimmt.
WIE WIRD EIN DRALLFREIES VERHALTEN ERREICHT?
  • Verweilzeit
    Mit Untersuchungsergebnissen, die im World Scientific Congress of Golf vorgelegtwurden, konnte der experimentelle Nachweis erbracht werden, dass die Verweilzeit (Dauer der Berührung im Treffmoment) allgemein akzeptierten physikalischen Gesetzen entspricht. Davon abgeleitet ist nun bekannt, dass nur äußerst geringfügige Änderungen in der Verweilzeit (im Rahmen der nach den Golfregeln zugelassenen Schlagoberflächen) möglich sind. Die Vorstellung, dass manche Putter eine längere Verweilzeit bieten und damit dem Ball auf magische Weise Topspin verleihen, ist ein bloßes Wunschdenken, das von den Marketing-Abteilungen gewisser Hersteller aufgetischt wird.

  • Rillen, Pimpel (Noppen) oder Flächeneinsatz-Werkstoffe
    Oft wird behauptet, dass Rillen, Rippen, Pimpel oder anders gestaltete Oberflächen oder selbst die chemische Zusammensetzung von Einsätzen (auch als „Inserts“ bekannt) in der Schlagfläche Topspin erzeugen können. Tatsache ist, dass Rillen bei Schlägern mit hohem Loft, wo zusätzliche Oberflächenreibung erforderlich ist, den Backspin unterstützen. Im Falle von Puttern erübrigt sich jedoch eine zusätzliche Reibung. Einfache, direkt an Puttern vorgenommene Messungen zeigen jedoch, dass Rillen oder unterschiedliche Oberflächenwerkstoffe zu keinerlei Drall in irgendeiner Richtung beitragen.

  • Eigenschwingungen
    Die Eigenschwingungen von Puttern werden zuweilen mit dem Rollverhalten eines Golfballs in Verbindung gebracht. Wieder einmal handelt es sich hier um eine an den Haaren herbeigezogene Theorie, mit welcher Golfspieler beeindruckt werden sollen.